Kunstverein Institutionskommentierender Kunst

Imaginiert wird ein morphologischer Kampf der »Formen«, in dem die Kunst, und das heißt jene Kunst, die mit dem Programm der relationalen Ästhetik konform geht, sich mit ihren »mikrotopischen« Szenarien und Situationen jenen Formen widersetzt, die die Ökonomisierung des Alltags hervortreibt. Tom Holert

Ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor Gottfried Benn

It seems more pressing to invent possible relations with your neighbours in the present than to bet on happier tomorrows. Nicolas Bourriaud

In dieser Arbeit natürlich gibt es den Zuschauer nicht. Franz Erhard Walther

[…] instead of looking foreward to a future utopia, this art sets up functioning ›microtopias‹ in the present. Claire Bishop

Basically, the show consisted of the evidence of the act. It was an important work for me, because it defined Action rather than Object as art. And drinking beer was one of the things I learned in art school. Tom Marioni

Ein jeder Mensch will gleichzeitig teilnehmen und gleichzeitig in Ruhe gelassen sein. Und da das eigentlich nicht möglich ist, beides, ist man immer in einem Konflikt. Thomas Bernhard


- Tom Holert: Formsache. Netzwerke, Subjektivität, Autonomie. In: Hg. Christoph Menke & Juliane Rebentisch: Kreation und Depression. Kulturverlag Kadmos Berlin, 2010: S. 140
- Gottfried Benn: Gesammelte Werke 1, Gedichte. Limes Verlag, Wiesbaden, 1960: S. 25
- Nicolas Bourriaud: Relational Aesthetics. les presses du réel, 2002: S. 45
- Franz Erhard Walther: Der andere Werkbegriff. In: Kunstforum international #29, 1978: S. 104
- Claire Bishop: Antagonism and Relational Aesthetics. In: OCTOBER 110, 2004: S. 54
- Tom Marioni: Beer, Art and Philosophy. A Memoir, 1978: S. 104